Bucer edieren


Bucers Korrespondenz mit den Führungsgestalten seiner Zeit war wegen seiner kaum lesbaren Handschrift über Jahrhunderte nicht zugänglich; sie erschließt aber wichtige Sachzusammenhänge der Zeit neu. So verspricht sie bleibenden Gewinn für alle Disziplinen, die sich mit der Geschichte der Frühen Neuzeit befassen.

Die Edition wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft als ein Langzeitprojekt getragen und ist bislang auf zwölf Bände konzipiert. Damit wird im Jahr 2018 der Briefwechsel Bucers bis zur Wittenberger Konkordie (1536) erschlossen sein.

Durch Tagungen und eine Kooperation mit der Université Marc Bloch (Prof. Matthieu Arnold, GRENEP) ist die Edition international eingebunden.